DÜNGEN

Kartoffeln sind zwar nicht so nährstoffbedürftig wie andere Nachtschattengewächse, dennoch sollte man sie im Garten frühzeitig düngen, um eine gute Ernte zu erzielen.

Grundsätzlich sollte man wissen, dass Kartoffeln nicht aus Samen, sondern aus Saatkartoffeln oder gesunden, noch nicht gekeimten Lagerkartoffeln gezogen werden. Jede „Mutterkartoffel“ bildet Ausläufer, die wiederum bis zu zwölf neue Knollen bilden können. Aufgrund seines hohen Nährstoffbedarfs ist dieses Knollengemüse im Gartenjahr ideal als Erstkultur geeignet. Die erste Düngung findet am besten bereits bei der Pflanzung im Frühjahr statt.

Das Düngen der Kartoffeln beginnt mit der Bodenvorbereitung. Der Boden wird tiefgründig aufgelockert und dabei am besten mit gut verrotteten Pferdemist oder Kuhmist angereichert. Der Dung liefert Stickstoff und andere wichtige Nährstoffe. Grundsätzlich gilt bei der Mistdüngung: Je höher der Strohanteil im Mist ist, desto größer sollte auch die ausgebrachte Menge sein. Frischer Mist sollte nach Möglichkeit nicht verwenden werden, da dieser zu scharf ist und den Pflanzkartoffeln bei direktem Kontakt sogar schaden kann.

Da Mist jedoch nicht überall leicht zu bekommen ist, kann alternativ auch reifer Grünkompost verwendet werden. Die Düngung ist am effektivsten, wenn pro fünf Liter eine gute Handvoll Hornmehl hinzugegeben wird. Man bedeckt gleich beim Pflanzen jede Kartoffel mit einer gehäuften Handschaufel selbst gemischtem Dünger.

Es gibt noch einige weitere Düngungsmethoden – welche für einen am besten funktioniert, muss man also einfach ausprobieren.

Wie düngt ihr eure Kartoffeln? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

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