Der Geschichtsträger

Die Kartoffel hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

Doch wie entstand die Kartoffel überhaupt?

Die ersten Knollen wurden in den Bergen der Anden entdeckt. Die Kultivierung der Knolle in vielen hundert Varianten ist dort bis 7000 Jahre v. Chr. belegt. Die Inkas stellten fest, dass in den Höhenlagen der Anden, wo der traditionelle Mais nicht mehr gedieh, die Kartoffeln noch brauchbare Erträge liefern.

Mitte des 16. Jahrhunderts gelangten die Kartoffeln über Spanien und England nach Europa. Aufgrund ihrer Blüte wurden die Kartoffeln jedoch anfänglich als Zierpflanze und nicht als Nutzpflanze erkannt.

Friedrich der Zweite von Preußen (1712 – 1786) erkannte allerdings, welche Bedeutung die Kartoffeln in einer Zeit ständig wachsender Bevölkerung und mehrmaligen Hungersnöten in sich barg. Er legte 1740 in Berlin die ersten Kartoffelfelder an und ließ diese von Soldaten bewachen, um Diebe abzuhalten.

Heutzutage sind sich wohl alle der großen Bedeutung der Kartoffeln bewusst. Es gibt viele kultivierte Sorten, aus denen wir stets eine neue leckere Speise zubereiten können.

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