1970
Die Friweika eG wird gegründet – der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte voller Innovation und Wachstum.
1970 – 1990
Mit einer spezialisierten Kartoffelproduktion auf über 1500 Hektar in drei Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Landwirtschaft.
1972
Die erste Frischkartoffelschälanlage mit einer Leistung von 1,5 Tonnen pro Stunde geht in Betrieb – ein wichtiger Schritt in der Wertschöpfungskette.
1977
Aufbau einer modernen Produktionsanlage für Kloßmasse – ein Genussklassiker entsteht.
1978
Ein neues Kartoffellager wird eröffnet und somit die Lagerkapazität erweitert, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
1982
Die Inbetriebnahme einer rechnergestützte Belüftungsanlage sichert die optimale Lagerung von 20.000 Tonnen Kartoffeln. Zudem sorgt der Einsatz einer Speisekartoffelwaschanlage für makellose Produkte.
1983 – 1984
Es folgt der Aufbau einer Futterkartoffel-Dämpfanlage und Erweiterung der Frischkartoffelschälanlage auf 3 Tonnen pro Stunde. Mit mehr als 7.000 t frischgeschälten Kartoffeln pro Jahr holte sie sich den Ruf als größte Schälanlage der DDR.
1990 – der 6. Juli
Es kommt zur Umwandlung der Genossenschaft nach LPG-Gesetz in eine Genossenschaft bürgerlichen Rechts und zur Umbenennung in Friweika eG.
1990 – 1992
Mit der Wende 1989 / 1990 wurde es sich zum Ziel gesetzt, den vorbildlichen Kartoffelanbau in der Region weiterhin zu erhalten. Dazu war es notwendig den Grund und Boden, auf dem die Lager- und Produktionshallen stehen, zu erwerben
Ein Betriebslabor wird errichtet und das Kartoffelveredlungswerk wird erneuert. Zusätzlich wird ein Gastro-Service samt Vertriebssystem eingeführt. Außerdem kann der kontrollierte integrierte Vertragsanbau auf z.Zt. 1400 ha Kartoffelanbaufläche begonnen werden.
1997 und Folgejahre
Die Jahre großer Investitionen. Es entsteht eine neue Annahme- und Einlagerungstechnik zur schonenden Einlagerung der geernteten Kartoffeln. Zusätzlich wird auf eine neue, hochmoderne optoelektronische Sortiertechnik gesetzt und eine innovative Nebenprodukteverwertungsanlage mit Biogaserzeugung und -verstromung machen Friweika noch effizienter und umweltfreundlicher.
2000
Einweihung des 15.000 t Großbehälterlagers mit freier Konvektions-Lüftung anlässlich des 30-jährigen Bestehens Friweika. Die Anlage zählte zu einen der größten Anlagen dieser Art in Deutschland.
2002
In Naundorf bei Mittweida beginnt die Produktion der Frischkartoffelschälanlage – ein Gemeinschaftsprojekt der Agraset-Agrargenossenschaft eG Naundorf und der Friweika eG Weidensdorf.
Im selben Jahr erhielten Friweika zudem die erste Ökozertifizierung nach EU-Norm.
Die Biogasanlage darf auf 4.300 m³ Reaktorvolumen und einer max. Leistung von 500 kWh wachsen.
2003 – 2005
Mit neuen Kapazitätserweiterungen wächst Friweika weiter. Neue Produktionslinien im Bereich der Kartoffelveredlungsprodukte entstehen und es wird in eine moderne Abpackung der Speisekartoffeln investiert. Erhöhte Kapazitäten bei der Langzeitlagerung und ein Logistikzentrum machen die Prozesse noch leistungsfähiger.
2006 – 2007
Neben einem neuen Großbehälterlager mit 15.000 t, der Erweiterung der Nebenprodukteverwertung, einer automatisierten Verpackungslinien für Veredlungsprodukte und einer neuen optoelektronische Sortieranlage zur Aufbereitung von Rohkartoffeln entsteht ein Sozialtrakt im Veredlungs- und Abpackbereich.
2008 – 2009
Der Neubau des dritten Veredlungswerk erweitert die Kapazitäten für veredelte Kartoffelprodukte erheblich.
Friweika erhält die Auszeichnung für innovativen Marketingideen in der Agrar- und Ernährungsindustrie.
2010
Mit dem „Kartoffelhaus“ entsteht ein Einkaufsmarkt als Werksverkauf, begleitet von einer Neugestaltung des Eingangsbereiches mit Anmeldung.
Anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums wurde ein großes Kartoffelfest veranstaltet.
2011 – 2012
Eine neuorganisierte Packerei, die Erneuerung des Kühltunnels sowie der Abpacktechnik und 1.000 neue Großbehälter bringen frischen Wind in die Prozesse.
2013 – 2014
Es kommt zur Fertigstellung der Erweiterung GBL I inkl. Annahmetechnik. Zudem prägen erweiterte Produktionslinien, der Bau einer zentrale Dampfschälanlage und der Neubau von Logistik- und Verwertungsanlagen diese Jahre. So wird auf den Neubau einer Abprodukteverwertung und Wasseraufbereitung sowie der Waschlinie I mit verbesserter Fraktionier- und Poliertechnik gesetzt.
Mit der Übernahme der Kartoffelverarbeitung Hirschfeld und dem Spatenstich zur „Westerweiterung“ wurde die Zukunft weiter gesichert.
2015
Mit einem großen Kartoffelfest wird das Jubiläum gebührend gefeiert. Weiterhin wird das Baugelände „Westerweiterung“ mit ca. 35.000m² Baufeld erschlossen und das Rohstofflager GBL III mit einer Lagerkapazität von rund 15.000t fertiggestellt.
2017
Ein neues Logistikzentrum sorgt für eine effizientere Auslagerung des Gastronomie-Großhandels aus dem Bereich Kartoffelveredlung.
2018 – 2019
Nun kann der Gastroservice in das neu entstandene Logistikzentrum umziehen. Die Kloßteigproduktion wird modernisiert und auf das ehemalige Tiefkühllager erweitert und
neue Polierer und Rücktrocknungsanlagen sorgen für brillante Ergebnisse.
2020 – 2022
Neue Verpackungsanlagen und Erweiterungen in der Veredlung stärken das Unternehmen, Annahmelinien werden umgebaut und ein neues Trockenregal für gewaschene Rohware entsteht.
Das ehemalige Gastrolager weicht einem neuen Fertigwarenlager für die Veredlung und schließlich bringt die Übernahme der SCHARNIS Foodservice GmbH zusätzliches Wachstum.
2023
Neue Verschließmaschinen, fahrerlose Transportsysteme und eine Hygieneschleuse prägen das Jahr. Der Bau des neuen Fertigwarenlagers geht voran.
2024
Der neue Kistenfüller und die Annahmelinie für Rohware steigern die Effizienz, während die Wärmebox und das Veredlungslager mit fahrerlosem Transportsystem für optimale Lagerung und Logistik sorgen. Umbauten in der Abfüllung und Entladung sowie der Bau eines neuen Zutatenlagers runden die Erweiterungen ab.
















